ebrosia Weinshop

ebrosia News

News und Ideen zu Wein und Genuss

Rüdiger Kleinke für ebrosia
am 18.03.2016 um 14:26 Uhr

ProWein – Auf “Bordeaux-Jagd”

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Auch am zweiten Messetag hatten wir wieder einige Eindrücke erhalten. Unsere Produktmanagerin Margarita Sachunsky hat uns die ersten Bilder vom neuen Bordeaux gesendet. Die erste Auswahl ist getroffen. Wir sind alle sehr gespannt wie dieser Bordeaux schmecken wird. Das Etikett lässt vermuten, dass sie sehr edel und intensiv im Geschmack sein werden. Bleibt nur noch zu entscheiden, welcher gewinnen wird.

Morgen werden wir hoffentlich mehr erfahren.

PMebrosia für ebrosia
am 15.03.2016 um 10:01 Uhr

ebrosia auf der Fachmesse Prowein 2016

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Auch dieses Jahr kommen wieder mehr als 6000 Aussteller aus 57 Nationen auf der Prowein in Düsseldorf zusammen. Im Fokus stehen dieses Jahr Länder wie Israel, Kanada oder Neuseeland. Besondere Sorten wie der japanische Koshu-Wein, Archivweine oder Vintage Ports werden vorgestellt. Neu in diesem Jahr ist die Organic Lounge. Dort werden zahlreiche Vorträge über biologisch organischen und biologisch-dynamischen Weinanbau angeboten. Innovative Projekte in Sachen Weinproduktion stehen im Mittelpunkt von „Same but different“. Diese einzigartige Schau findet zum zweiten Mal statt und zeigt 10 ungewöhnliche Projekte aus der ganzen Welt.

Unter den zahlreich angereisten Ausstellern sind auch einige bekannte Gesichter zu finden, die wir bereits zu ebrosia zählen können. Auch unsere Produktmanagerin Margarita Sachunsky und Sommelier Rüdiger Kleinke haben sich auf die Reise gemacht und dürfen neue Highlights erkunden und testen. Zu den zahlreichen Neuheiten gehören allerdings auch die bereits bekannten Winzer. Es ist doch immer wieder schön in vertraute Gesichter zu schauen.

Erste Eindrücke der Prowein haben uns bereits heute Morgen erreicht. Volle Hallen lassen auf eine sehr erfolgreiche Pro Wein Messe schließen die keine Wünsche offen lässt.

Wir sind gespannt was die Tage für neue Ideen gesammelt werden, welche neuen Kontakte für uns entstehen und vor allem welche spannenden Neuheiten werden sie mitbringen.

Es bleibt spannend auch für uns daheim gebliebenen.

Rüdiger Kleinke für ebrosia
am 19.02.2016 um 14:50 Uhr

VDP Wein – der Maßstab für hochklassige Weinkultur

“Verband Deutscher Naturweinversteigerer” taufte sich im Jahr 1910 ein Zusammenschluss aus vier deutschen Regionalvereinen. Sinn des neuen Verbands war die Einführung und Überwachung von Standards zur Qualitätssicherung in der Weinproduktion und -verkauf. 1971 ging aus dieser Vereinigung der “Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V., kurz VDP hervor. Aktuell gehören dem VDP knapp 200 deutsche Weingüter aus allen deutschen Weinanbaugebieten an. Der Bundesverband vereint die Regionalverbände VDP Baden, Franken, Mittelrhein, Nahe-Ahr, Mosel-Saar-Ruwer, Pfalz, Rheingau mit der Hessischen Bergstraße, Rheinhessen, Sachsen-Saale-Unstrut und Württemberg.

Die Qualitätsstandards und Klassifikationen für VDP Wein

Den Traubenadler, das berühmte, charmante-altmodische Siegel des VDP, dürfen ausschließlich renommierte Weingüter verwenden, die sich das Gütesiegel des VDP verdient haben. Dafür genügt es nicht, den Vorgaben des deutschen Weingesetzes zu entsprechen – verbandsintern werden deutlich strenger Maßstäbe angelegt. Spätestens alle fünf Jahre erfolgen umfangreiche Kontrollen, die die Integrität des jeweiligen Gutsbesitzers und die Einhaltung der Standards auf Herz und Nieren prüfen.
Ganz oben in der Liste der Qualitätsmerkmale des VDP steht die umweltschonende Kultivierung der Weinberge. Zudem müssen mindestens 80 Prozent der angebauten Rebsorten gebietstypisch sein, der Ertrag darf 75 Hektoliter Wein pro Hektar nicht übersteigen. Vorgeschrieben sind (unter anderem) auch hohes Mostgewicht, Handlese bei Weinen höchster Qualitätsstufe sowie der Verzicht auf Großlagennennung.

Das neue Klassifikationssystem für VDP Wein

Eine vierstufige Pyramide spiegelt das System zur Klassifikation der deutschen Prädikatsweine. Ausnahmslos müssen alle Gewächse den bereits genannten Qualitätsstandards entsprechen, darüber hinaus wird unterschieden in:

  • VDP.GROSSE LAGE, das Gütesiegel für die hochwertigsten Weinberge und exzellente Weine mit besonderem Reifepotenzial
  • VDP.ERSTE LAGE, für Lagen von erstklassiger Qualität, auf denen charaktervolle Weine von “nachhaltig hoher Qualität” herangezogen werden
  • VDP. ORTSWEIN, ausgezeichnete, nicht selten traditionsreiche Weinlagen
  • VDP.GUTSWEIN schließlich bildet als Gütesiegel die Basis der Pyramide und bezeichnet Weine, die hinsichtlich Lage und Qualität den strengen Vorgaben des VDP entsprechen

Das Flaggschiff: Geballte Riesling Kompetenz

Längst nicht das einzige, sicher aber das berühmteste Musterbeispiel für die hohe Qualität, die unter der Ägide das VDP erblühte, ist der Riesling, ein Wein, der seit eh und je wie kein anderer für exzellenten Trinkgenuss aus Deutschland steht: Mehr als die Hälfte der Weinberge innerhalb des VDP sind mit Riesling bepflanzt, was 2.7000 Hektar und damit einen Anteil von stolzen 7 Prozent der weltweiten Riesling-Anbaufläche ausmacht.

VDP Pfalz

Tradition als Basis, Nachwuchsförderung im Focus: Besonderes stolz ist der rund 25 Weingüter starke Verband auf seine “Talentschmiede”, die sich der Förderung von Jungwinzern mit besonderer Kreativität und außerordentlicher Begabung widmet.

Charakteristik der Pfälzer Böden

Kalkiger Mergel, Löß und Lehm sowie Buntsandstein prägen das Terroir des Pfälzer Weins. Hier werden kräftige, voluminöse, Weine ebenso temperamentvoll fruchtige Weine oder, rassig-frische Gewächse herangezogen.

VDP Rheingau

Der VDP Rheingau wurzelt im 1897 gegründeten Winzerverband “Vereinigung Rheingauer Weingutsbesitzer”, zu der sich rund 20 Gutsbesitzer zusammengeschlossen hatten. Heute zählt der VDP Rheingau mehr als 35 Mitglieder, darunter einige der renommiertesten Weingüter Deutschlands.

Charakteristik der Rheingauer Böden

Auf den Löß- und Lehmböden des Rheingaus gedeiht gehaltvoller, körperreicher Wein. Berühmt ist diese Region auch für elegante Gewächse von kraftvoller Mineralität, die auf Schiefer Quarzit wachsen.

VDP Franken

In seiner jetzigen Form zählt der 1955 von 7 Winzern gegründete VDP Franken zu den jüngeren Mitgliedsverbänden des VDP. Zu den jetzigen 28 Mitgliedern zählen Traditionsbetriebe genau wie fantasievolle, experimentierfreudige “Junge Wilde”.

Charakteristik der fränkischen Böden

Ablagerungen von Buntsandstein, Muschelkalk und Gipskeuper bilden das Fundament der fränkischen Schichtstufen-Landschaft. Entsprechend vielfältig ist das Spektrum, mit dem uns Wein aus Franken erfreut – vom erdigen Gewächs mit langwährendem Reifepotenzial bis Weinen mit frischem, feinfruchtigem oder blumig-mineralischem Bukett.

Rüdiger Kleinke für ebrosia
am 21.08.2015 um 14:41 Uhr

Ein Fest für die Sinne

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Jedes Jahr zur gleichen Zeit ist es soweit – nein, wir sprechen nicht von Weihnachten. Obwohl Geschenke, genussvolle Momente und Vorfreude ebenfalls ganz klar im Zentrum stehen. Wir sprechen von unserer „riesengroßen XXL Lagerräumung“. Alle Jahre wieder im August beschenken wir unsere Kunden mit großen Weinen zu kleinen Preisen. Natürlich nicht ganz uneigennützig. Wir brauchen Platz für die neuen Jahrgänge.

Heitere Betriebsamkeit herrscht auf allen Ebenen. Die Telefone im Kundencenter klingeln den ganzen Tag ohne Pause. Nette Kunden aus ganz Deutschland lassen sich von unseren freundlichen Hotline-Damen beraten. Im Lager rotieren die Kollegen. Der Stapler gleitet geschmeidig an den Hochregalen entlang. Große Kisten mit leckerem Inhalt werden verladen. Es knistert in jeder Ecke. Schon bald werden die Wein-Pakete genussvolle Stimmung in die Wohnungen unserer Kunden bringen – was für ein Fest!

Doch nicht nur unsere Kunden freuen sich jedes Jahr auf unsere „riesengroße XXL Lagerräumung“. Auch wir – das komplette Team von ebrosia – können es kaum erwarten. Bereits Tage zuvor liegt eine ganz bestimmte Schwingung in der Luft. Und dann geht es plötzlich los. Wie ein großes Uhrwerk greift Rädchen für Rädchen sauber ineinander – bis jeder einzelne Kunde glücklich ist. Lassen Sie uns gemeinsam feiern!

PMebrosia für ebrosia
am 20.07.2015 um 13:35 Uhr

Die rote Edelrebe Monastrell

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Die rote Edelrebe Monastrell ist in Spanien nach Garnacha die zweithäufigste Sorte. Sie nimmt im Südosten Spaniens eine umfangreiche Anbaufläche von 60.000 Hektar ein. Dabei zeigt sich der Monastrell allerdings in verschiedenen geschmacklichen Ausprägungen. Die Palette reicht dabei von jungen, fruchtigen Weinen bis hin zu schweren, alkoholreichen und süßen Weinen, die im Holzfass ausgebaut wurden.

Historiker nehmen an, dass die Rebsorte Monastrell etwa 500 vor Christus von den Phöniziern – die im 1. vorchristlichen Jahrtausend als Händler und Seefahrer bekannt waren – in Spanien eingeführt wurde. Bisher ging die Forschung davon aus, dass Monastrell dann von Spanien nach Frankreich – genauer: in die Provence – gelangte und dort unter dem Namen Mourvédre angebaut wurde. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen jedoch, dass es sich bei Monastrell und Mourvédre nicht um dieselbe Sorte handelt. Der Radiokarbonmethode zufolge sollen die beiden Rebsorten nicht einmal miteinander verwandt sein.

Die Hochburg des Monastrell liegt in der spanischen Region Murcia. Hier kann man deutlich die typischen Anbauverhältnisse des Monastrell erkennen. Hier steht die knorrige Buschrebe bei minimalen Niederschlägen und ohne Bewässerung bei hochsommerlicher Hitze auf kargen Hochebenen. So brütendheiß wie es im Sommer ist, so kalt ist es im Winter. Beiden klimatischen Extremen begegnet der Monastrell aufrecht und gehobenen Hauptes.

Aufgrund dieser speziellen Bedingungen entstehen Trauben mit einer hohen Süße. Es entsteht ein Wein, der rustikal, tanninreich und alkoholstark ist. Diese Charaktereigenschaften galten früher als typisch für einen Monastrell. Mittlerweile gibt es viele junge Winzer, die das Potenzial der Traube vielfältiger ausschöpfen. Stellt man den Monastrell zum Beispiel auf Schwemmboden, dann bilden die Traube dünnere Schalen aus. Dies führt dazu, dass fruchtigere Rotweine mit deutlich weniger Gerbstoffen entstehen.

Die geschmacklichen Ausprägungen sind mittlerweile manigfaltig. In modernen Ausbaustufen wird der tanninhaltige Charakter des Monastrell deutlich abgemildert und es entstehen frische, fruchtige und leichte Weine. Er kann aber auch intensive und saftige Aromen von Pflaume, Kirsche und Erdbeere besitzen. Leicht reifere Vertreter zeigen Konfitürenoten und eine leichte Würze vom Fassausbau. Es können aber ebenso Aromen von Schokolade und Süßholz zum Vorschein kommen. Noch reifere Ausbaustufen zeigen deutliche (zunehmend rassige) Tannine, Eichenwürze und eine ausgeprägte Mineralität. Generell besitzt der Monastrell im Vergleich zu anderen Weinen einen gesteigerter Alkoholgehalt. Besonders schwer ausgebaute Vertreter sind nur nach einer gewissen Lagerzeit genießbar.

Sie möchten sich selbst von dem vielseitigen Geschmack des Monastrell überzeugen? Dann schauen Sie doch einfach im ebrosia-Shop vorbei – ganz einfach und überaus genussvoll ist der Castillo de Monastra Monastrell Edición Exclusiva D.O. 2012.

PMebrosia für ebrosia
am 13.07.2015 um 12:56 Uhr

Rheinhessen steht für das größte Weinbaugebiet Deutschlands

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Das Weinbaugebiet Rheinhessen liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Sage und schreibe ein Fünftel der Fläche dieser Region ist mit Reben bepflanzt. Dies macht Rheinhessen zum größten Weinanbaugebiet Deutschlands. Dieser Spitzenplatz bedingt aber eine andere charakteristische Eigenschaft der Region. Aufgrund der Vielzahl an Reben besitzt Rheinhessen sehr wenig Wald. Das Gebiet gilt als waldärmste Region Deutschlands.

Wenig Wald – aber eine große Vielfalt an Böden: In Rheinhessen existieren Quarzitböden, Kalksteinböden, Lehmböden, rötliche Schieferböden und Mergelböden. Klimatisch zählt die Region zu den wärmsten und trockensten Gebieten in Deutschland. Auch durch den Einfluss des Rheins herrschen hier optimale Bedingungen für den Weinbau.
Ein paar Zahlen: Rheinhessen verfügt über rund 26.500 ha Rebfläche, etwa 6.000 Winzer und cirka 120 Mio. Rebstöcke, die jährlich rund 2,5 Mio. Hektoliter Wein erzeugen. Rund 70% der Reben sind Weißweine – allen voran der Müller-Thurgau und der Riesling. Von den 136 Gemeinden in Rheinhessen betreiben lediglich fünf Gemeinden keinen Weinbau.

Rheinhessen besitzt eine sehr große Weinbautradition. Die Wurzeln gehen bis ins Jahr 20 v. Chr. Zurück. Die älteste Weinlage Deutschlands befindet sich im rheinhessischen Ort Nierstein und trägt den Namen „Niersteiner Glöck“. Sie wurde im Jahr 742 erstmalig urkundlich erwähnt. Aus diesem Nierstein stammte auch der berühmte Riesling, der vor dem Ersten Weltkrieg einen großartigen Ruf genoss und auf internationalen Auktionen Spitzenpreise erzielte. Etwa gegen Mitte des 20. Jahrhunderts begann eine Phase, die den Ruf Rheinhessens nachhaltig schädigen sollte. Winzer produzierten mehr und mehr Wein ohne auf die Qualität zu achten. Gerade die „Liebfrauenmilch“ – die ursprünglich ein Qualitätsprodukt gewesen war – und andere preisgünstige und oftmals wässrige Weine stehen symbolisch für diesen Trend.

Gegen Ende das 20 Jahrhunderts kam es – besonders durch eine neue Generation an Winzern – zu einem konsequenten Umdenken. Der Ruf Rheinhessens hat sich seither wieder erholt. Einige Rieslinge aus rheinhessischen Steillagen besitzen einen so vortrefflichen Charakter, dass sie es mit den besten Rieslingen aus dem Elsass und Österreich aufnehmen können.
Doch das Umdenken hat noch kein Ende. Einige junge Winzer beschäftigen sich neben den in Rheinhessen weit verbreiteten weißen Sorten nun auch vermehrt mit roten. Es gibt revolutionäre Winzer, die am „Roten Hang“ – einer weltberühmten Riesling-Lage – nun Rotweinreben pflanzen lassen. Von Kritikern als „Entweihung des Riesling-Denkmals“ beschrieben, existiert aber ein guter Grund für diese Entscheidung. Aufgrund des Klimawandels werden einige Teile des „Roten Hangs“ zu warm für den Riesling.

Man darf gespannt sein, welche Entwicklungen sich in der nahen Zukunft im größten Weinanbaugebiet Deutschlands noch zeigen werden. Im Meer der Reben, die sich über das rheinhessische Hügelland erstrecken, gibt es noch immer viel Entwicklungspotenzial.

PMebrosia für ebrosia
am 03.07.2015 um 08:34 Uhr

Rosso d’Oro ist Venetien im Glas

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Die italienische Formulierung „rosso d´oro“ bedeutet übersetzt so viel wie „der goldige Rote“. Und dieser Titel umschreibt den Wein mit dem gleichen Namen überaus treffend – denn der Rosso d´Oro ist geschmacklich in der Tat ein echtes (rotes) Goldstück.

Der Rosso d´Oro präsentiert sich schon auf den ersten Blick in einem leidenschaftlichen Rot. Sein traumhafter Duft bringt jeden Genießer unweigerlich dazu, seine Augen zu schließen und sich bezaubernd-süßen Gedanken hinzugeben. Köstliche Aromen von reifen, frisch gepflückten Johannisbeeren und Himbeeren umschmeicheln die Nase. Am Gaumen zeigt sich der Rosso d´Oro weich und fruchtig mit einer edlen Aromenpalette von Schwarzkirschen, Schokolade, einem Hauch Vanille und buntem Pfeffer. Der Ausklang ist weich, harmonisch und gut strukturiert.

Unser Sommelier Rüdiger Kleinke ist begeistert von diesem tollen Rosso d´Oro und lobt ihn mit den Worten: „Dieser Rosso d’Oro ist wie ein romantischer Sonnenuntergang in Venedig. Jeder Tropfen ist pures italienisches Lebensgefühl voll Frucht und Leidenschaft.“
Und das ist der Rosso d´Oro in der Tat!

In jedem Schluck Rosso d’Oro lässt er uns seine sonnige, venezianische Herkunft schmecken. Bereits seit 1962 betreibt die Familie Paladin leidenschaftlich und erfolgreich in Venezien Weinbau – und dies gleich in mehreren Kellereinen zwischen Veneto und Friaul. Was Valentino Paladin im oben genannten Jahr 1962 auf seinen alten Trassen begann, führen nun die Kinder Carlo, Lucia und Roberto weiter. Heute gehören Weinberge im Umfang von 100 ha zum Besitz der Familie Paladin. Dabei sind Lagen wie Annone Veneto und Lison di Portogruaro. Stets war und ist die traditionelle Art des Weinbaus die Basis für die tägliche Arbeit der Familie. Zudem legen sie viel Wert auf eine genaue Beobachtung der Natur, der Reben und des Umfelds. Mit viel Wissen und innovativem Ansätzen schafft es die Familie Paladin, auf ihrem hervorragenden Terroir – nur 20 Kilometer von der adriatischen Küste und 100 Kilometer von den Bergen entfernt – sehr schöne Weine zu schaffen.
Neben den hervorragenden Lagen profitiert die edle Cuvée Rosso d’Oro – die aus Merlot und Cabernet Sauvignon besteht – von einer feinen Mazeration und einer schonenden Kaltvergärung. So werden viele wertvolle Aromen bewahrt und der elegante und samtig-fruchtige Geschmack des Rosso d´Oro erzeugt.

Aufgrund seines typisch italienischen Geschmacks ist dieser Rosso d’Oro vorzüglich geeignet, mediterrane Gerichte zu begleiten. Paste, Pizza, gegrilltes Fleisch mit Salat, Olivenöl und frisches Pesto mit geriebenem italienischem Hartkäse – all diesen Genüssen ist er ein leidenschaftlicher Geschmackspartner.
Lassen Sie sich von unserem Rosso d´Oro verführen! Vom ersten bis zum letzten Schluck ein wahrer Genuss!

PMebrosia für ebrosia
am 18.06.2015 um 13:59 Uhr

Das Weingut Torrevento

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Im Jahr 1948 wurde das Weingut mit dem poetischen Namen Torrevento (übersetzt: Turm der Winde) im Südosten Italiens in Apulien in der Gemeinde Corato – einen Katzensprung von der bekannten Stadt Bari entfernt – gegründet.

Jagdschloss

Vor malerischer Kulisse – das Jagdschloss Federicos des II. liegt nur fünf Kilometer entfernt – steht auf dem Gelände des Torrevento-Guts ein schönes altes Kloster, das zu den schönsten Klöstern der Murgia gehört und im 17. Jahrhundert gebaut wurde. Die Keller des alten Klosters werden auch heute noch für die Weinherstellung genutzt. Schon von Beginn an ist das Gut in Besitz der Familie Liantonio und wird heute von Francesco Liantonio geführt.

Malerische Gegend

Das Gut gehört zu den besten und wichtigsten Weinbetrieben der DOC Castel del Monte und gilt aufgrund seiner nachhaltigen und besonders umweltschonenden Produktion als besonders mustergültiger Betrieb. Dies belegt auch die Umweltzertifizierung nach ISO 14001, mit der das Weingut ausgezeichnet wurde.

Und auch die Lagen sind von besonderer Bedeutung: Die etwa 450 Hektar großen, Kalkstein-Weinberge liegen auf 400 bis 600 Meter Höhe rund 13 Kilometer vom Meer entfernt. Die Reben erfahren eine gleichmäßige Belüftung durch einen konstanten Wind. Das Klima ist mediterran: Hier herrschen warme und trockene Sommer und kalte, lange Winter – teilweise mit Schnee. Das vorherrschende Mikroklima bietet den relativ dicht angebauten Reben wunderbare Bedingungen, um ihre ganze Qualität zu entfalten.

Der Großteil der Rebsorten, die auf dem Gut Torrevento angebaut werden, besteht aus Nero di Troia. Die autochthone Rebsorte soll von den Griechen nach Italien gebracht worden sein – so die Sage – und zeichnet sich durch eine kräftige Tannin-Struktur aus. Um diese Traube haben sich die Liantonio-Brüder Francesco und Domenico besonders verdient gemacht. Zunächst galt diese nämlich nur als einfache Verschnitt-Rebe und genoss sehr wenig Aufmerksamkeit. Durch die intensive Arbeit mit der Nero-di-Troia-Traube und der Nutzung des hohen Potenzials der Rebe gelang es 2011, den DOCG-Status für Nero di Troia zu erlangen.

Weinanbau

Das angebotene Weinsortiment von Torrevento ist qualitativ sehr hochwertig und gleichzeitig von moderner Finesse. Gerade die Fruchtigkeit und Frische und der damit verbundenen hohe Trinkgenuss werden von Genießern allerorts gelobt. Auch der Weinführer Gambero Rosso findet seit Jahren nur lobende Worte für die Brüder Liantonio und ihr Weingut Torrevento. Hier ein Auszug:

“In der Denomination Castel del Monte im Parco Rurale der Murgia, verfügt das Weingut von Francesco Liantonio über 450 Hektar Rebflächen, die nach biologischen Methoden und im höchstem Maße umweltgerecht bewirtschaftet werden. Die Weinberge sind auf felsigen Karstböden angesiedelt und fast ausschließlich mit autochthonen Sorten bestockt, allen voran die Nero di Troia. Kellerwirtschaftlich respektiert man die Arbeit im Weinberg und verzichtet daher auf langen Verbleib auf der Maische und zu intensiven Fassausbau. Das Ergebnis sind sehr fruchtige Weine, die sich durch Frische und Finesse auszeichnen.” – Gambero Rosso, 2015

Weinkeller

Und auch der weltbekannte Weinführer Luca Maroni lobt das Weinportfolio von Torrevento: “Die Abstammung dieser Tropfen übertrifft den regionalen Schnitt. Dichte Weine, weder oxidiert noch weinig. Gut so!”

Das hört man gern! Wir schließen uns diesem großen Lob an und dürfen Ihnen mit Stolz ein paar ausgewählte Weinperlen dieses wundervollen Weinguts Torrevento präsentieren.

Lassen Sie sich von ebrosia genussvoll entführen!

PMebrosia für ebrosia
am 22.05.2015 um 14:17 Uhr

Wein und Grillen – 5 Tipps für Ihr Grillfest

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Wein und Grillen? Das paßt doch?
Grillen und Wein
Endlich ist die warme Jahreszeit da! Sommer, Sonne, Lebensfreude. Wir können wieder im Freien sitzen und das Leben in vollen Zügen genießen. GeflügelApropos Genuss: Kulinarisch sehr genussvoll ist der Sommer ebenfalls. Es ist die Jahreszeit, in der im ganzen Land verführerisch duftende Grills brennen. Leckere Grillkreationen – von Würstchen bis Fischfilet, von Grillkäse bis geröstete Aubergine – erfreuen den Genießergaumen. Viele Menschen genießen gern ein Bier zum gegrillten Essen. Wir haben einen genussvollen Tipp für Sie: Ein guter Wein zum Gebratenen wird Ihr Grillvergnügen auf eine vollkommen neue Genussstufe heben – versprochen!

In den folgenden Zeilen finden Sie ein paar wunderschöne Rezepte zum Grillen mit den dazu passenden Weinen. Soviel sei verraten: Es wird überaus genussvoll!

Tipp 1: Wein und Grillen – Aperitif

Rosé Während die Holzkohle brennt und alle gespannt auf die perfekte Glut warten, können Sie Ihre Gäste mit einem Glas Wein überraschen. Ein leichter und alkoholarmer Roséwein in der richtigen Temperatur ist überaus erfrischend und der perfekte Einstieg in einen entspannenden Abend.


Tipp 2: Wein und Grillen – Fisch

Zart gegarter Fisch – ob in Folie oder direkt auf dem Rost – hat einen feinen und leichten Geschmack. Mit selbstgeriebenem Sahnemeerettich und goldbraun gegrillten Kartoffelecken ist er ein wahrer Hochgenuss an einem warmen Sommerabend. Dazu empfehlen wir einen feinen Weißwein. Weißburgunder oder Rivaner runden dieses leichte Grillgericht perfekt ab.

Tipp 3: Wein und Grillen – Geflügel
Geflügelfleisch ist besonders lecker mit einer schmackhaften Marinade. Zu den „Spanischen Spießen“ von chefkoch.de passt hervorragend ein gut gekühlter Riesling. Ein gutes Rezept konnten wir auf Chefkoch.de finden.

Tipp 4: Wein und Grillen – Steaks und Würste

Steaks und Bratwürste sind die beiden Klassiker. Sie werden meist pur gebraten und auf dem Teller mit Salaten und Soßen kombiniert. Steaks und Würste Anstelle eines Bieres sollten Sie unbedingt einen kraftvollen Rotwein dazu probieren – zum Beispiel einen würzigen Syrah aus Spanien. Aber auch kraftvolle Weine aus dem Rioja begleiten die kräftigen Fleischklassiker überaus gut.

Tipp 5: Wein und Grillen – vegetarisch

Gut sortierte Supermärkte und spezialisierte Einzelhändler bieten heute eine bunte Palette an vegetarischen Grillspezialitäten. Von Tofuwürstchen bis Grillkäse gibt es unzählige tolle Produkte. Aber auch Gemüse eignet sich sehr gut zum Grillen – zum Beispiel als bunter Spieß. Wir empfehlen dazu einen österreichischen Zweigelt. Mit seinem erfrischenden fein-würzigen „Pfefferl“ passt er perfekt dazu. Ein sehr schönes Rezept für Gemüsespieße finden Sie auch bei chefkoch.de.

Sie haben noch Fragen, oder suchen nach dem passenden Wein für Ihre nächste Grillfeier? Dann besuchen Sie einfach unsere große Genusswelt auf ebrosia.de. Gern telefonieren wir auch persönlich mit Ihnen. Wir freuen uns auf Sie!
Genussvolle Grüße

PMebrosia für ebrosia
am 22.05.2015 um 13:31 Uhr

Vinho Verde – Grüner Wein

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Wortwörtlich übersetzt bedeutet Vinho Verde „grüner Wein“. Grün steht aber weniger für die Farbe des Wein – denn es gibt ihn in den Farben Rot, Weiß oder Rosé – sondern im übertragenen Sinne für seine Eigenschaft: Er ist von junger und überaus großer Frische.

Angebaut wird dieser Wein im Norden Portugals in einem Gebiet nahe der spanischen Grenze zwischen den Flüssen Minho und Douro. Diese Region hat ein paar sehr charakteristische Eigenschaften: Neben der hohen Niederschlagsmenge und den damit verbundenen feuchten Böden, wird hier rund ein Viertel des portugiesischen Weins erzeugt. Etwa 30.000 Winzer bewirtschaften hier rund 60.000 ha Rebfläche – in den meisten Fällen im Nebenerwerb.

Die Reben des Vinho Verde wachsen hängend wie Girlanden auf etwa zwei Metern Höhe zwischen Bäumen oder an Pergolen. Diese Art des Anbaus ist zurückzuführen auf den Platzmangel in der sehr dicht bevölkerten Region. Während oben die Trauben reifen, wachsen unten am Boden verschiedene Gemüsearten und Mais. Sehr bekannt sind die Bilder von den Weinbauern, die bei der Weinlese im goldenen Herbst auf Leitern stehen. Ein weiterer Vorteil der hohen Lage: Die Trauben sind in diesem feuchten Klima in der Höhe von zwei Metern vor dem Pilzbefall geschützt. Zusätzlich verlangsamt die hohe Position die Reife, was wiederrum zu der gewünschten Balance zwischen Zucker und Säure führt.

Vinho Verde

Vinho Verde kann Rot, Weiß oder Rosé vorkommen. Vorwiegend wird er allerdings in der weißen Variante exportiert. Das kühle Klima Nordportugals führt zudem zu einem hohen Gehalt an Apfelsäure im Wein. Durch die natürliche Umwandlung dieser Säure in Milchsäure verschwindet der raue Charakter und eine zarte Kohlensäure entsteht. So ergibt sich der leichte und spritzige Charakter des Vinho Verde mit seiner zarten, moussierenden Perligkeit. Der rote Vinho Verde – den es meist nur noch vor Ort gibt – ist von intensiver Farbe und besitzt einen sehr hohen Tanningehalt.

Die Zahl der Rebsorten, die für den Vinho Verde zugelassen sind, ist sehr groß. Unter ihnen sind vor allem Alvarinho, Avesso, Azal Branco, Loureiro und Treixadura.

Mit einem Alkoholgehalt von nur 8,5 bis 11,5 Prozent ist der Vinho Verde ein leichter Wein. Deshalb ist er ausgezeichnet als erfrischender Sommerwein geeignet.

Haben Sie Lust bekommen, einen spritzigen Vinho Verde zu probieren?

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Weiterführende Informationen: Viel Interessantes und Wissenswertes rund um das Thema Vinho Verde finden Sie auf der offiziellen Internetseite der Comissão de Viticultura da Região dos Vinhos Verdes.