Endlich Weinberge!

Heute morgen ging es endlich in Richtung Weinberge. Mein Ziel, eines der ältesten Weingüter in der Rioja Alavesa: die Bodega Remelluri. Es ist traumhaft gelegen zwischen zwei herrschaftlichen Bergketten. Im Norden blicke ich auf die felsigen Gipfel der Sierra Cantabria. Im Süden bewundere ich die schneebedeckten Gipfel der Sierra de Manda. [caption id="" align="alignright" width="278" caption="Blick auf die Weinberge Remelluri"]Blick auf die Weinberge Remelluri[/caption] Bei Remelluri wurde bereits vor mehr als 1000 Jahren Weinbau betrieben. Damals noch mittels altertümlicher Steinpressen. Das waren einfache Steinbecken mit einem Ablauf, über den der Rebensaft in ein tiefergelegenes Becken floss. Seiner Zeit waren die Mönche einer Einsiedelei die Keimzelle der Weinbereitung. Auch heute scheint mir die Zeit bei Remelluri stehen geblieben zu sein. Wo andere temperaturgesteuerte Stahltanks verwenden, setzt man hier auf über 200 Jahre alte Holzfässer, sogenannte "vats" für die Gärung. Ich war durchaus beeindruckt und konnte mir gar nicht vorstellen, wie schwer die Arbeit sein muss, diese riesigen Holzfässer einmal im Jahr zu reinigen. Am Geld schien es jedoch nicht zu liegen, Geld hat man, das ist deutlich zu sehen. Vielmehr setzt man wohl bewusst auf altbewährte Techniken, um den Charakter des Weines nicht zu verändern. Man produziert trotz der beachtlichen 100 Hektar nur einen einzigen Wein. Mir ist das sympathisch. Für diesen ist die Weinmacherin Ana Barrón verantwortlich. Leider war sie heute nicht da. Schade, ich hätte gern einmal eine Weinmacherin kennen gelernt.
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