100 Jahre Weintradition

[caption id="" align="alignleft" width="278" caption="Traditionsweingut La Rioja Alta"]Traditionsweingut La Rioja Alta[/caption] Und noch ein Traditionsweingut stand gestern auf dem Programm: La Rioja Alta. Mehr als 100 Jahre Weintradition warteten auf mich im kleinen Städtchen Haro mitten im Herzen des Rioja. Begrüßt wurde ich hier von Javier, der mich sogleich in die heiligen Hallen der Bodega führte: Einen neu errichten „Weindom“, in dem derzeit etwa 9 Millionen Flaschen lagern. Wahnsinn! Bei La Rioja Alta produziert man ausschließlich Premium-Weine und fängt bei Reserva an. Crianza oder Tinto überlässt man anderen. So bin ich mit Javier durch endlose Fasskeller geeilt. Eine Tür nach der anderen öffnete er vor meinen Augen. Wo man auch hinschaute, überall Barrique-Fässer. Diese waren in 5 Etagen übereinander gestapelt, jeder Gang fast einen halben Kilometer lang, beidseitig zugebaut, als könnte man im Wein ertrinken. [caption id="" align="alignright" width="278" caption="Der Wein wird umgefüllt und auf seine Qualität geprüft"]Der Wein wird umgefüllt und auf seine Qualität geprüft[/caption] Auf unserer Route begegneten wir auch einer Truppe von Arbeitern, die dabei waren, die Weine aus den Barriquefässern umzufüllen, was zweimal im Jahr geschieht. Es ist alles Handarbeit und schwere körperliche Arbeit zugleich. Dabei wird die Evolution des Weines überprüft, seine Klarheit und Farbe mittels einer am Fass befestigten Kerze beurteilt. Bei zweifelhaftem optischen Ergebnis ist es den Arbeitern auch erlaubt zu kosten. Was bei Rioja Alta augenscheinlich am meisten gebraucht wird, dass sind Barrique Fässer und diese sind bekanntlich nicht ganz billig. Aus diesem Grund präsentierte mir Javier stolz die hauseigene Böttcherei. Aus importiertem amerikanischen Holz werden bei Rioja Alta tatsächlich eigene Fässer produziert und natürlich auch repariert, um Kosten zu sparen. Zum Abschluss nehme ich im Verkostungsraum Platz und probiere die Weine der Traditions-Bodega. Was soll man sagen? Ich war begeistert, wie nicht anders zu erwarten. Dazu reichte man mir die unvergleichlichen spanischen Tapas: Mit Schweinfleisch gefüllte Pimientos aus der Region, die obligatorische Tortilla bis hin zu raffiniert gefüllten Mangoldhäppchen. Ein Genuss, sage ich Ihnen! Den Abend verbrachte ich in einer kleinen Tapasbar in Logroño bei Tapas und spanischer Cerveza.
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