Erstmals Sprachprobleme

Nachdem ich gestern zwei Größen des Weinbaus im Rioja besucht hatte, wagte ich mich heute morgen zu einem kleinen Familienweingut in El Ciego, wo man ausschließlich Spanisch sprach. Das war ein wenig mutig von mir, da ich des Spanischen leider nicht mächtig bin. Das Weingut Luberri war schnell gefunden. Begrüßt wurde ich von Laura Gonzalez. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und gestikulierte wild mit Händen und Füßen, um mir ihr kleines Familienweingut so gut wie möglich zu beschreiben. Einen Bruchteil verstand ich zwar, war aber froh, als wir dann zur Verkostung der Familienweine schritten. Die verkosteten Weine waren von ordentlicher Qualität. Auch der Großvater der Familie war schon im Weinbau tätig gewesen. Im Weingut arbeiten lediglich vier Personen, Laura mit ihren Eltern und ihrer Schwester. Es sah nach einem harten Brot aus. Laura steht normalerweise samstags an der kleinen Abfüllanlage. Ich sah ihr eine Weile zu, wie sie gemeinsam mit ihrer Schwester eine Palette Wein mit Hilfe der Maschine etikettiert. Jede Flasche wurde einzeln ausgepackt, auf’s Band gestellt, etikettiert und von Hand in einen Karton gepackt. Nach den modernen Großbetrieben der letzten Tage, war dies eine ganze andere Welt für sich.
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