Praktische Tipps für Tee-Genießer

[caption id="" align="alignright" width="300" caption="Tee-Genuss"][/caption] Die richtige Temperatur: Alle Tees außer Grüntee werden mit kochendem Wasser überbrüht. Beim Grüntee sollte die Wassertemperatur 80°C auf keinen Fall überschreiten. Die Gerbstoffe lösen sich dann zu schnell und der Tee schmeckt bitter. Tee-Sommelier Mathias Hotowetz brüht seinen grünen Tee übrigens nur bei 60 bis 70°C und lässt ihn dann etwas länger ziehen. So schmeckt auch der dritte Aufguss noch wie der erste. Unser Tipp: Lassen Sie das Wasser kochen und geben Sie dann noch einmal so viel kaltes Wasser hinzu. Dann hat das Wasser ca. 60-70°C. Die richtige Ziehzeit: Generell gilt: Je höher die Temperatur, desto kürzer die Ziehzeit. Insbesondere beim Grüntee ist die Ziehzeit von entscheidender Bedeutung. Zwei Minuten sind in der Regel ausreichend. Andere Tees schmecken intensiver, je länger sie ziehen. Das richtige Maß: Das traditionelle Tee-Maß ist ein 6-Pence-Stück. Das entspricht einem Gewicht von 2,54g. Noch heute wird bei Teeverkostungen mit dem genormten Tee-Besteck genau dieses Maß benutzt. Für den Hausgebrauch genügt ein gestrichener Teelöffel als „Maß“. Die genauen Angaben über die Menge entnehmen Sie den Angaben am jeweiligen Produkt. Der "richtige" Tee: Es gibt nur eine "Tee-Pflanze", lateinisch: Camellia sinensis. Alle echten Tees werden aus dieser Pflanze gewonnen. Die Teesorten Grün, Weiß, Gelb und Schwarz unterscheiden sich nur im Grad der Fermentation – von gar nicht (Grün) bis vollständig (Schwarz). Kräuter- und Früchtetees sind in diesem Sinne also keine Tees, sondern Aufgüsse. Die richtige Qualität: Die Qualität von Tees und Aufgüssen lässt sich schon vor dem Überbrühen beurteilen. Die Zutaten in Früchtetees sollten eine klare Farbe haben und intensiv riechen. Behauchen Sie den Tee etwas und riechen Sie unmittelbar „hinterher“. Durch die Feuchtigkeit des Atems werden die Aromen herausgelöst und Sie können den Duft besser erkennen. Das richtige Tee-Ritual: Das gibt es nicht. Erlaubt ist was gefällt und schmeckt. Die verschiedenen Kulturen, in denen Tee getrunken wird, haben jeweils unterschiedliche Traditionen und Rituale entwickelt, die so vielfältig sind wie die Welt des Tees selbst. Magenmilde Tees: Viele Früchtetees enthalten Hibiscus, das für eine erfrischende Säure sorgt. Menschen mit einem säureempfindlichen Magen haben aber oft Probleme mit der Verträglichkeit von Hibiscus-haltigen Früchtetees. Daher wird in magenmilden Tees vollständig auf Hibiscus verzichtet.
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