Silvaner wird 350 Jahre alt!

Deutscher Wein mit Migrationshintergrund Die weiße Rebsorte Silvaner, die auch unter den Namen Grüner Silvaner oder Sylvaner bekannt ist, gehört zu den am längsten bekannten, heute noch kultivierten Sorten. Schon der römischen Autor Gaius Plinius Secundus beschrieb eine Rebsorte mit identischen Eigenschaften. Vermutlich kamen die ersten Rebstöcke aus dem Donaugebiet nach Deutschland. Urkundlich ist nachgewiesen, dass Stöcke dieser Art im April 1659 in Castell in Franken zum ersten Mal gepflanzt wurden. So wurde der Silvaner zu einem deutschen Wein und wird bis heute in Franken kultiviert. [caption id="" align="alignleft" width="200" caption="Die Aufsteiger-Rebsorte Silvaner"]Silvaner[/caption] Silvaner in Deutschland Seit dem 17. Jahrhundert hat der Silvaner seinen Weg in unzählige Herzen und über mannigfaltige Gaumen genommen. Bis in die 1970er Jahre war dieser deutsche Wein mit 30% Flächenanteil der meistkultivierte Wein Deutschlands. Seitdem ist die Anbaufläche zu Unrecht immer weiter zurück gegangen. Trotz allem gibt es noch Winzer, die auf den Silvaner setzen. Auf dem zweitgrößten deutschen Weingut Juliusspital gedeiht die Rebe in den kalkhaltigen Böden hervorragend. Auch das kleine Weinbaugebiet an Saale und Unstrut bringt einen hervorragenden Silvaner hervor, der den Namen des Klosters Pforta trägt (wo F. Nietzsche zur Schule ging). Genuss-Tipp: Guts-Silvaner vom fränkischen Erfolgs-Winzer Rudolf May Mitten im Fränkischen hat Rudolf May vor einigen Jahren ein neues Weingut erbaut. Mit dem ihm eigenen Ehrgeiz, umweltschonendem Weinbau und sorgsamer Rebstockpflege von Hand ist er auf Erfolgskurs gegangen. Bereits sein einfacher Guts-Silvaner zeigt, was in der Traube stecken kann: Herrlich authentisch und feinrassig! Für diesen Silvaner gab es bereits Auszeichnungen vom renommierten Eichelmann Weinführer und vom Magazin Weinwelt. Stöbern Sie in unserem Shop und finden Sie den für Sie passenden Silvaner. Dieser deutsche Wein passt mit seinen organoleptischen Eigenschaften hervorragend zu Fischgerichten und Kartoffelkreationen wie dem deftigen fränkischen Kartoffelsalat.
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