Welchen Wein serviert man zu Pasta?

Welcher Wein passt zu Pasta?

Vino e Pasta, das sollte eigentlich zusammen gehören. Millionen Italiener können doch nicht irren. Doch welchen Wein serviert man zu Pasta? Das ist natürlich so pauschal nicht zu sagen, denn Pasta ist ja nicht gleich Pasta. Man kann sie zu gehaltvollen Aufläufen verarbeiten, bei denen die unterschiedlichsten Zutaten enthalten sein können - ob vegetarisch, mit Fisch oder mit saftigem Fleisch. Oder man hat für die Grillparty einen Nudelsalat vorbereitet - das ist immerhin auch Pasta. Und was ist mit klassischen Studenten- oder Seltenkochergerichten wie Nudeln mit Tomatensauce oder Spaghetti bolognese?

Für jede Pasta den passenden Wein

Man kann sich beim Aussuchen des passenden Weines zum einen an der Farbe orientieren. Helle Weine zu hellen Saucen - das passt schon mal. Zum Beispiel ein toskanischer Weißwein zur Carbonara-Sauce (was übrigens "nach Köhler-Art" bedeutet). Schnell zubereitet sind Nudeln mit Pesto, wozu ich Ihnen einen Lambrusco aus der Emilia-Romagna empfehle. Ein weiterer schneller Klassiker ist die Tomatensauce (Napoli), zu der hervorragend ein Shiraz passt, der gar nicht aus Italien kommen muss. Da kann es bei Tisch gern multikulturell zugehen.

Wein zu Fleisch- und Fischsaucen und Pasta

Bei den nicht-vegetarischen Saucen darf natürlich eine nicht ungenannt bleiben: die Sugo alla Bolognese. Zu der aus der Universitätsstadt stammenden Sugo mit Rindfleisch werden in Italien gar nicht Spaghetti gereicht, wie es hier gang und gäbe ist, sondern andere Langnudeln wie Tagliatelle oder Maccheroni. Aber Wein trinken die Italiener dazu, z. B. einen Montepulciano aus Abruzzen. Farblich hervorragend zu Tagliatelle mit Lachssauce passt zum Beispiel ein Rosé wie der trockene Pinot Grigio-Rosé. Zu anderen Fischsaucen wie der delikaten Spaghetti alla Vongole empfehle ich eher Weißweine.
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