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Syrah

Die Rebsorte Syrah gilt als edle und hochwertige Rotweinsorte. Während die Rebe hauptsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada, in Südafrika und in Australien auf den Namen Shiraz hört, wird sie in anderen Teilen der Welt auch als Syrah oder Balsamia bezeichnet. Syrah Rotwein entstand möglicherweise durch die Verpaarung der alten französischen Sorten Dureza und Mondeuse Blanche und wurde vermutlich zu Beginn hauptsächlich im französischen Rhônetal kultiviert. Syrah Rotwein treibt erst sehr spät aus. Dies ist aber durchaus vorteilhaft, denn so ist die Rebe gegenüber Spätfrost wenig sensibel. Allerdings ist es enorm wichtig, kalte und nasse Witterung innerhalb der Blütephase zu vermeiden. Es könnte sonst zu unerwünschten Ertragseinbußen kommen. Der Syrah Rotwein ist besonders in der Reifephase etwas kompliziert. Bei geringer Sonne reift er nicht vollständig aus. Dies erzeugt einen unreifen und sehr unangenehmen Geschmack. Weinkenner sprechen dann davon, dass er „grün“ schmeckt. Tritt allerdings das Gegenteil auf – die Sonne scheint zu kraftvoll und zu viel – dann übersteigt der Syrah Rotwein die erwünschte, ideale Reife und wird überreif. Dadurch verliert er sein vollfruchtiges Aroma und seine Säure und bekommt einen plumpen, überreifen Geschmack. Bei perfekter Reife allerdings erzeugt Syrah die großartigsten Weine. Heute wird der Syrah Rotwein in Frankreich auf über 50.000 Hektar angebaut. Weltweit wird die Sorte auf etwa 145.000 Hektar gezogen. Der Syrah präsentiert sich in einem kraftvollen Rotton im Glas. Meist zeigen sich kräftige Aromen von dunklen Beeren – hauptsächlich Johannisbeeren und Kirschen. Der Wein besitzt einen hohen Tanningehalt und ein vollfruchtiges Aroma. Aufgrund des hohen Tanningehalts ist der Wein gut für eine Lagerung geeignet. Der Syrah Rotwein eignet sich wunderbar als Begleiter zu orientalischen Linsengerichten mit Lamm oder gegrilltem Fleisch mit Chilisauce. Aber auch zu Pizza und Pasta macht er eine sehr gute Figur.