Chianti und Chianti Classico

Chianti - der Wein

Der Ruf des Chianti-Weines ist derart gut, dass Chianti zeitweilig als Synonym für italienischen Rotwein verwendet wurde. Das wissen aber heute die Produzenten des echten Chianti zu verhindern. Bis 2006 durften neben der Hauptrebsorte Sangiovese und anderen roten Rebsorten auch geringe Anteile von weißen Trauben verwendet werden. Seit der Ernte 2006 sind nur noch Sangiovese (zu mindestens 80%), Canaiolo, Colorino, Cabernet Sauvignon und Merlot zu maximal 20% für die Verarbeitung zugelassen. Durch die Verwendung dieser Trauben zeigt der Wein sein charakteristisches Rubinrot, das in älterem Wein bis Granatapfelrot changieren kann.

Das Weinbaugebiet Chianti

Das Weinbaugebiet Chianti liegt in der Toskana und ist sicher einer der Gründe, warum diese Region ein so beliebtes Urlaubsziel ist. Das ursprünglich auf die Orte Gaiole, Castellina und Radda begrenzte Gebiet macht heute etwa ein Drittel der gesamten Toskana aus. Naturgemäß herrschen daher unterschiedliche mikroklimatische Bedingungen vor, die von den sechs Unterzonen des Chianti getragen werden: Chianti Classico DOCG mit dem Schwarzen Hahn (siehe unten) als Erkennungszeichen ist das ursprüngliche Gebiet für den Anbau von Chianti. Chianti Colli Fiorentini DOCG ist das Gebiet in den Hügeln südlich von Florenz, Chianti Colli Senesi DOCG liegt am südlichsten rund um Siena, Chianti Rufina DOCG liegt östlich von Florenz. Die sechste Zone ist Chianti DOCG, die außerhalb der vorher genannten Gebiete liegt. Auch Weine, die den strengen Qualitätsauflagen der anderen Gebiete nicht entsprechen, werden als Chianti DOCG etikettiert.

Schwarzer Hahn – Gallo nero

Der Schwarze Hahn (italienisch Gallo nero) ist das Symbol des Consorzio Chianti Classico, das die Herstellung nach traditionellen und geografisch begrenzten Maßgaben überwacht. Wie alle Konsortien für traditionelle Produkte liegen auch beim Consorzio Chianti Classico die Aufgaben in der Wahrung der Qualität, dem Bewahren vor Fälschungen und der Promotion der Weinbauregion Chianti und ihrer Weine. Dabei ist ein Augenmerk die Züchtung besserer Weinklone. Seit den 1980er Jahren sind bereits mehr als die Hälfte aller Weinberge in der Region Chianti mit verbesserten Sangiovese-Klonen bepflanzt worden. Als Erkennungsmerkmal für echten Chianti Classico ist der Schwarze Hahn auf der Banderole am Hals der Flasche angebracht. Neugierig geworden? Dann möchte ich Ihnen einen Chianti Classico Riserva empfehlen. Obgleich Riservas nur zwei Jahre gereift sein müssen, stammt dieser Il Rotone von der 2001er Ernte! Ebenfalls ausgezeichnet und das sogar im wörtlichen Sinn (Wein des Jahres 2007 in der Weinwirtschaft 2004) ist der Villa Antinori Rosso . Der Winzer hat sich 2001 vom Konsortium losgesagt, um nach seinen eigenen Vorstellungen (z.B. „nur“ 60% Sangiovese-Trauben) beste Weine zu produzieren. Ein Vorteilspaket habe ich Ihnen ebenfalls geschnürt: Wenn Sie drei Flaschen Chianti Classico Manoforto bestellen, erhalten Sie drei weitere Flaschen als Geschenk dazu!
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