Die Rote Weinrebe hat eine spät erkannte Heilwirkung

Relativ spät wurde die Heilwirkung des Kletterstrauchs erkannt. Tausende Jahre wurden die Reben einzig und allein zur Weinherstellung genutzt. Weil französische Weinbauern traditionell Umschläge aus den Weinblättern liebten, um ihre strapazierten Beine zu behandeln und dabei Venenleiden vermieden wurden, kam die medizinische Forschung relativ spät auf die positiven Einsatzmöglichkeiten der roten Weinrebe.

Wirkungsweise

Die rote Weinrebe wird gegen Magen- und Leberbeschwerden, vorrangig aber bei Entzündungen, Hautproblemen und Durchblutungsstörungen angewandt. Extrakte der Traubenkerne und des roten Weinlaubs sind bei Venenentzündungen signifikanter Wirkstoff namhafter Behandlungsprodukte für die Gesundheit der Blutgefäße. Das Laub ist reich an wirksamen Flavonoiden (Quercetin), Fruchtsäuren, Phenylakrylsäuren und Gerbstoffen. Auch in den Traubenkernen sind Flavonoide (oligomere Proanthocyanidine), Flavanole und Gerbstoffe enthalten. Dazu kommen anabol wirkende Stilbene zur Entfaltung, die kräftigend auf den Organismus wirken. Sie generieren die aktiv entzündungshemmende, adstringierende, blutreinigende und blutbildende sowie stärkende Wirkungsweise. Rotes Weinlaub ist nicht nur zur Linderung von Venenleiden das Mittel der Wahl, es verleiht dem Organismus insgesamt belebende Spannkraft, reguliert die Verdauung und ein irritiertes Hautbild. Menstruationsbeschwerden werden positiv beeinflusst und Blutungen schneller gestillt.

Erscheinungsform

Die Weinrebe stammt aus Eurasien. Der Kletterstrauch erreicht eine durchschnittliche Höhe von 10 bis 20 m. Die Blätter sind herzförmig und gezackt, die Blüte erscheint rispenförmig und die Weinbeeren sind rot bis bläulich. Von Mai bis August werden die Blätter gesammelt, die Beerenernte erfolgt von August bis Oktober. Informationen gibt auch online bei DocJones.de - Gesundheit. Natürlichkeit.

Anwendung

Blätter- und Beerenkernextrakte der roten Weinrebe heißen in Pharmazie und Medizin Vitis viniferae folium bzw. Vitis viniferae semen. Ihre Wirkung ist nachgewiesen, natürlich und mild. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Wirkstoffe finden Anwendung in der Behandlung von: Krampfadern, Durchblutungsstörungen, müden Beine, Ödemen, Regelbeschwerden, Geschwüren, Ekzemen, Übergewicht, Leberleiden, Verstopfung, Durchfall, Rheuma, Gicht, Erbrechen, Frostbeulen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Cellulitis, Arteriosklerose, rissigen Händen und Füßen. Die Anwendung kann äußerlich und innerlich erfolgen. Dabei werden aus den Weinkernen und aus den getrockneten Blättern Tinkturen und Aufgüsse zubereitet. Extrakte sind wirksame Bestandteile von Kapseln, Cremes, Sprays und Salben.

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