Die Weinregion Württemberg - Rotwein aus dem Süden Deutschlands

Flächenmäßig gehört die deutsche Weinregion Württemberg zu den größeren Weingebieten. Mit 11.400 Hektar belegt sie Platz vier im Flächenranking. Bezüglich der gemeinhin als Flaschenstatistik bezeichneten quantitativen Untersuchung der Exportverkäufe belegt Württemberg ebenso Platz vier.
Charakteristisch für die Landschaft des Weinbaulandes Württemberg sind vor allem das hohe und kühle Remstal, das für seinen Riesling bekannt ist, die sehenswerten Esslinger Steilterrassen sowie die seichten Hänge von Schwaigern oder Verrenberg. An vielen Orten werden hier wunderbare Weine hegestellt. Allemal fördernd für die Begeisterung der Schwaben für ihren Rotwein ist die Weinbauschule in Weinsberg. Während der letzten fünfzig Jahre haben hier etliche Entwicklungen von Neuzüchtungen stattgefunden.

Zahlreiche Flüsse und Genossenschaften

Die Württemberger Weinberge bzw. deren Reben wachsen entlang von Neckar und Nebenflüssen wie Kocher, Jagst, Tauber, Rems sowie Enz. Auch am Bodensee trifft man auf Weinbau. Meist findet dieser in Form von Steillagen statt.
Schon Mitte des 16. Jahrhunderts wurde viel Wein aus der Region exportiert. Durch den Dreißigjährigen Krieg erlitt Württemberg einen Dämpfer. Unter anderem deshalb sank im 17. und 18. Jahrhundert die Qualität der Weine. Das 20. Jahrhundert brachte durch zahlreiche technische Erfindungen und Neuerungen neuen Aufschwung. Wie die Geschichte, so präsentieren sich auch die Weine Württembergs im Glas - aufregend und abwechslungsreich.
Heute besitzen die Winzer Württembergs häufig nur kleine Parzellen. Die geernteten Trauben werden von ihnen dann nicht selbst verarbeitet, sondern an Genossenschaften weiterverkauft. Aktuell existieren ungefähr 60 dieser Art. Sie vermarkten 80 Prozent aller Württemberger Weine. Weinliebhaber werden Weine mit einem beeindruckenden Preis-Leistungs-Verhältnis finden, denn das Genossenschaftssystem ist meist gut organisiert und beeinträchtigt die Qualität des Weines unmerklich.

Rote Rebsorten plus mildes Klima gleich Weine Württembergs

Das sich auf den Weinbau vorteilhaft auswirkende, milde Klima kennzeichnet sich durch den Schutz des Schwarzwaldes sowie der Schwäbischen Alb. Die vorrangig roten Reben sind daher meist keinen übermäßigen Niederschlägen oder extremen Winden ausgesetzt. Heiße Sommer sowie Böden aus Keuper und Muschelkalk begünstigen den Anbau qualitativ hochwertiger Weine. Entlang des Neckars gedeihen auf jenem Untergrund rassige Rotweine, während in den nördlichen Lagen eher spritziger Weißwein eine Heimat gefunden hat. Ein besonderes Kleinod ist Rotwein aus der Blaufränkisch-Traube. Angenehm nach Waldbeeren und Vanille duftend, liefert er einen feinen Nachhall am Gaumen.
Die gängigen Württemberger Rebsorten sind Trollinger, die seit dem 14. Jahrhundert als „schwäbische Haustraube“ bekannt ist, Lemberger, Schwarzriesling und Spätburgunder. Letztlich nehmen diese roten Rebsorten nahezu 70 Prozent der produzierten Weine ein.

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