Galizien - Der fruchtbare spanische Nordwesten

Das spanische Gebiet im Nordwesten des Landes ist vor allem durch die Teilregion Rias Baixas bekannt, die die wichtigsten Anbauflächen an der Atlantikküste ausmacht. Weitere Teilgebiete sind Ribeiro, Ribeira Sacra, Monterrei und Valdeorras. Diese grenzen im Süden zum Teil an Portugal und im Osten grenzt Galizien ans Baskenland. Da es durch seine Lage den Einflüssen des Atlantiks, vor allem Niederschlägen, von mehreren Seiten ausgesetzt ist, durchziehen, von den östlichen Gebirgszügen der Cordillera Cantábrica ausgehend, etliche Flüsse das Land. Daher wird Galizien auch als „das Land der tausend Flüsse“ bezeichnet.
Die damit einhergehende Fruchtbarkeit der Region konnte weinbaulich lange Zeit nicht genutzt werden, da der Weinbau Ende des 19. Jahrhunderts durch die Reblaus fast vollständig zum Erliegen kam. Erst seit den 1970er Jahren erlebt Galizien einen Aufwärtstrend, der natürlich auch mit der Wertschätzung der tollen Anbaubedingungen zusammenhängt.

Der Einfluss des Atlantiks

Aufgrund des atlantischen Klimas trifft man in Galizien auf sehr üppige Vegetation, die von viel Niederschlag profitieren kann. Dies ist der Grund, weshalb die galizischen Winzer trotz einer Gesamtrebfläche von lediglich 10.000 Hektar ca. 1 Million Hektoliter Wein erwirtschaften können. Positiv darauf wirkt sich der Anbau in der Nähe der zahlreichen Flüsse aus, um so die Versorgung der Reben mit Sonne zu erhöhen. Hinzu kommt, dass die Region zu den kühleren Spaniens gehört. Mit milden Wintern und niederschlagsreichen Sommern eignet sie sich hervorragend für den Anbau von Weißwein, der hier auf granit-, schiefer und kalkhaltigen Böden wächst und daher einen sehr mineralischen Charakter aufweist. Die galizischen Weißweine gelten als die besten Spaniens.

Die galizischen Weißweine – „Rieslinge Spaniens“

Insgesamt sind zwar elf Sorten für die Erzeugung von Rias Baixas Weinen zugelassen, dennoch macht der weiße Albarino 90 Prozent der dortigen Rebfläche aus. Der daraus hergestellte Wein ist lebhaft frisch, rassig und kann gleichzeitig mit charakteristischen Fruchtnoten von Limetten, Pfirsichen und Äpfeln überzeugen. Er wird gerne der „Riesling Spaniens" genannt. Weitere weiße Rebsorten sind hier Godello, Luoreiro, Torrontes und Treixadura. Die Weißweine eignen sich als Begleiter zu mediterranen Fischgereichten oder Meeresfrüchten.
Rotwein wird aus den Sorten Mencia, Espadeiro, Garnacha und Caino Tinto erzeugt, dann meist in Ribeira Sacra, allerdings nur in geringen Mengen. Sie machen insgesamt nur einen Anteil von 35 Prozent der Rebfläche Galiziens aus, wobei aus roten Sorten wie dem Mencia elegante Tropfen entstehen können.

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