Weinbau in Chile

Geschichte und Anbaufläche

Chile gilt aufgrund seiner langen Tradition und seiner Geschichte als das „Bordeaux“ von Südamerika bekannt. Die spanischen Eroberer brachten bereits Mitte des 16. Jahrhundert den Weinbau in das Land. Die ersten angepflanzten Rebsorten waren die spanischen Sorten Albilho, Moscatel, País (Negra Peruana) und Torontel. Die Qualität des chilenischen Weins wurde schon sehr früh geschätzt – so soll der bekannte Freibeuter Sir Francis Drake im Jahre 1578 auf seiner Weltumsegelung ein Schiff gekapert haben, das Weinschläuche von Chile nach Peru verschiffen sollte. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts ließen sich französische Winzer in Chile nieder. Sie brachten bekannte Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Carménère in das Land und prägten die Entwicklung des chilenischen Weinbaus sehr stark. Heute werden in Chile rund 200.000 Hektar Rebfläche bewirtschaftet, wovon rund 120.000 Hektar zur Weinerzeugung genutzt werden. Damit zählt Chile zu den kleineren Weinbaunationen.

Weinbau in Chile

Klima und Güter

Das Klima in Chile ist einzigartig und geprägt von warmen Temperaturen am Tag sowie sommernächtlichen Temperaturen von teilweise weniger als 10 °C und ist damit optimal für kräftige und komplexe Weine. Chile ist durch die Anden relativ abgeschnitten von den anderen Weinbaunationen und blieb als einziges Weinbauland von der Reblausplage im 19. Jahrhundert verschont, welche in Europa weite Flächen des Weinbaus vernichtete. So besteht heute ein großer Schatz an uralten Rebstöcken, welcher in Verbindung mit den klimatischen Bedingungen weltweites Interesse erzeugt. Zahlreiche namhafte Weinerzeuger, wie Miguel Torres, Rothschild, Robert Mondavi oder Grand Marnier sind in Chile mit eigenen Weingütern aktiv geworden, wodurch die Bekanntheit und Beliebtheit weltweit stark gestiegen ist. Alles, was in Bordeaux einen Namen hat, versucht Rebflächen in Chile zu ergattern.

Rebsorten

3/4 der Rebfläche sind mit roten Rebsorten bestockt. Am stärksten angebaut werden Cabernet Sauvignon, País, Merlot, Carménère und Syrah. Am bekanntesten ist Chile aber für seinen Carménère, der nirgendwo so perfekt gelingt wie in Chile. Bei den weißen Rebsorten werden nur Chardonnay und Sauvignon Blanc auf nennenswerten Rebflächen angebaut, welche aber auch hervorragend unter den klimatischen Bedingungen Chiles gedeihen.

Anbaugebiete

Der Weinbau in Chile verteilt sich auf mehrere Klimazonen und ist in die 4 Weinbauregionen Coquimbo, Aconcagua, Valle Central und Valle Sur unterteilt. Die beliebtesten Gebiete sind Valle Central und Valle Sur. Begeistert von der Größe der chilenischen Weine haben wir, nach zahlreichen Verkostungen, 4 fantastische Weine von San Janda in das Sortiment aufgenommen. Entdecken Sie Chile in unserem Wein Probierset von jeweils einer Flasche der Rebsorten Cabernet Sauvignon, Carménère, Merlot und Chardonnay besonders günstig.

Tags: Chile
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