Weinregion Emilia-Romagna - Ein Feinschmecker-Paradies

Das Weinanbaugebiet Emilia-Romagna liegt im Norden Italiens, zwischen den Apenninen im Süden und der Po-Ebene, die nördlich angrenzt. Nachbar-Weinregionen sind die Toskana und Venetien. Wie die Namensgebung des Gebietes bereits andeutet, handelt es sich um eine Doppelregion, deren Hauptstadt Bologna darstellt. Während Emilia mit seinen Zentren Parma und Modena für Balsamico, Parmesan und Schaumweine bekannt ist, kann das südlichere Romagna, das sich in Richtung Apenninen erstreckt, durch volle, körperreiche Weine überzeugen. Kulinarisch also ein absolutes Feinschmecker-Paradies. Doch nicht nur das. Denn Emilia-Romagna wird auch als fruchtbarste Weinregion und darüber hinaus als insgesamt landwirtschaftlich reichste Region Italiens bezeichnet. Wurde hier im 7. Jahrhundert v.Chr. von den Etruskern mit dem Weinbau begonnen, so werden hier heute fast 15% der Weine des Landes produziert, darunter in über 22 DOC- und zwei DOCG-Weinregionen.

Die fruchtbarsten Böden Italiens

Insgesamt umfasst das Weinanbaugebiet rund 58.000 Hektar Rebfläche, die jährlich einen Ertrag von durchschnittlich 8-9 Millionen Hektolitern Wein abwerfen. Da die Reben auf lehm- und kalkhaltigen Böden bei warm-gemäßigtem Klima kultiviert werden, sind die Weine oft etwas leichter und tanninärmer als in der Toskana. Zwar herrschen, an der Adria gelegen, verhältnismäßig kühle Winter mit Frostgefahr, aber eben auch sehr warme und sonnige Sommer mit bis zu 38 Grad. Diese Kombination kommt dem hiesigen Weinbau zugute.

Sangiovese, Barbera und Trebbiano

Vor allem dem Anbau der am häufigsten vorkommenden roten Rebsorte Sangiovese, aus der die Winzer zwischen Bologna und der Adria langlebige, elegante Rotweine keltern. Um Bologna herum kommen auch Merlot und Cabernet Sauvignon vor, die in Kombination mit dem Sangiovese zu hervorragenden Cuvées werden.
Neben Sangiovese und Lambrusco, einem sehr populären, trocken bis süßem Massenwein, spielen in der Emilia-Romagna häufiger auch Barbera, Bonarda und Pinot Noir eine wichtige Rolle. Bezüglich der Weißweine sind die Hauptrebsorten Trebbiano und Albana di Romagna. Als erster italienischer Weißwein erhielt der Albana di Romagna DOCG-Status. Aus Trebbiano werden Weine wie der Romagnolo und Toscano hergestellt. Im Westen des Emilia-Romagna-Gebietes findet man zudem Dessertweine aus der weißen Sorte Malvasia di Candia.
Abschließend ist anzumerken, dass es sich bei dem Repertoire der Weinregion Emilia-Romagna um eine schöne, gleichmäßige Verteilung von Weiß- und Rotweinen handelt, die mit vollmundigen Aromen überzeugen können.

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