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Weinregion Südtirol - Italiens vielfältiger Norden

Sie ist die nördlichste und zugleich eine der kleinsten Weinregionen Italiens. Auf 200 bis 1.000 Metern Höhe wird in Südtirol Wein angebaut. Ausnahme ist dabei der Weinberg des Klosters Marienberg im Vinschgau, der auf bis zu 1340 Meter Höhe bewirtschaftet wird und daher als höchster Weinberg Festland-Europas gilt. Auch die höchstgelegene Sektkellerei Europas ist im italienischen Arunda in Mölten anzutreffen.
Grundsätzlich beschränkt sich der Weinbau auf die Täler der Flüsse Eisack und Etsch und umfasst eine Rebfläche von ca. 5500 Hektar. 98 Prozent davon sind DOC klassifiziert. Deutschland gilt unter anderem durch die Nähe zur Region zum wichtigsten Abnehmer der Südtiroler Weine und auch ein großer Teil der in Italien vertriebenen Weine wird von deutschen Touristen genossen. Kein Wunder, da das Weinanbaugebiet etliche Vorzüge hat.

Mediterrane Einflüsse im Schutz der Alpen

Nicht nur die abwechslungsreiche Landschaft ist bemerkenswert, sondern auch das für den Weinbau so bedeutende Klima. Kurz in den beiden wichtigsten Aspekten zusammengefasst – Schutz vor kalten Winden aus dem Norden durch die Alpen und warme, mediterrane Einflüsse aus dem Süden. Letztere werden vom Gardasee und dem Mittelmeer geprägt. Das so wichtige Zusammenwirken heißer Tage und kühler Nächte kann die Region demnach gewährleisten. Basis bilden hierfür die erstaunlichen 300 Sonnentage im Jahr sowie gut verteilte Niederschläge, die für feine und belebende Fruchtaromen der Südtiroler Weine sorgen. Auf Kalkböden, die ebenso zu zwei Dritteln aus Moränenschutt vermischt mit Ton und lehmiger Erde bestehen, können kleine Weinbauern wie auch Genossenschaften hervorragend Wein anbauen.

Schwerpunkt Weißwein

Dabei wird wegen der günstigen Voraussetzungen bei ca. 45 Prozent der gesamten Weinanbaufläche auf weiße Rebsorten zurückgegriffen. Hauptrebsorte ist der Weißburgunder (Pinot Bianco), der sich durch einen vollen, trockenen Geschmack auszeichnet. Insgesamt werden elf weiße Traubensorten angebaut, darunter auch Grauburgunder (Pinot Grigio oder Ruländer) und der Sauvignon Blanc. Durch sie ist Südtirol, was Weißwein betrifft, eine ambitionierte Weinbauregionen. Weiterhin kommen mittlerweile sogar Chardonnay, Müller-Thurgau, und Riesling vor. Letzteren gibt es hier erst seit dem 19. Jahrhundert.
Bei den roten Weinen wird vorrangig auf Blauburgunder und die regionalen Reben Vernatsch und Lagrein gesetzt, die das Ursprüngliche der Landschaft zum Ausdruck bringen. Der Vernatsch kann durch seine Leichtigkeit, sanfte Tannine und Betonung der Frucht glänzen. Der Lagrein ist hingegen die älteste einheimische Rebsorte, deren Verarbeitung seit Mitte der 1990er Jahre verfeinert wurde. Weitere hier vorkommende, internationalere Sorten sind der Merlot, Blauburgunder und Cabernet Sauvignon. Es sollte also für jeden Weinliebhaber etwas dabei sein.

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