Weiße Verdicchio Trauben aus Mittelitalien

Verdicchio bezeichnet eine weiße Rebsorte aus Mittelitalien.

Die Rebsorte stammt vermutlich von der Trebbiano-Greco Familie ab und ist schon seit der Zeit der Etrusker in Italien bekannt. Die Griechen haben den Wein wohl, nachdem sie ihn in Marken, einer Region in Italien, angebaut hatten, in Amphoren befördert, was wiederum zu der Form der Flaschen geführt haben soll, in der er bekannt geworden ist.

Verdicchio

Unter den Weißweinen zeichnet sich der Verdicchio-Wein durch seinen hohen, aber frischen, Säuregehalt und seinen nussigen Geschmack aus, der für diesen Wein sehr kennzeichnend ist. Sortenrein angebaut ergeben sich aus ihr Weine mit einem starken Aroma nach Zitronen, Früchten und einem angenehmen Bitterton im Abgang, was charakteristisch für die Verdicchio Traube ist.

Aufgrund seines hohen natürlichen Gesamtsäuregehalts entstand aus Verdicchio einer der ersten Schaumweine Italiens.

Da sein Namen von dem Wort „verde“ (übersetzt „grün“) abgeleitet wird, besitzt der Wein auch einen leicht grünen bis gelblichen Farbton.

Der Verdicchio passt hervorragend zu Fisch und Geflügel.

Die Region Marken liegt an den Adria-Strängen. Im schönen Hinterland verbirgt sich eine zauberhafte, in weiten noch vom Tourismus unberührte Hügellandschaft. Das Klima ist einfach ideal. Es weht, in die senkrecht zur Adria hin verlaufenden Täler, vom Balkan her (aus dem Nord-Osten) ein kühlender Wind.

Nahe Marken werden hieraus zwei DOC-Weine hergestellt, nämlich Verdicchio di Matelica und Verdicchio dei Castelli di Jesi, der berühmt wurde durch eine grüne Amphore mit Schriftrolle am Flaschenhals. Ein Weißwein, der zur Hälfte aus Verdicchio gekeltert wird, finden Sie in Esino, Bianco dei Colli Maceratesi, Falerio dei Colli Ascolani und Lacrima di Morro d'Alba.

Die bestockte Fläche beläuft sich auf ca. 4000 Hektar. Anpflanzungen sind in den Regionen Marken, Umbrien und Abruzzen sowie auf der Insel Sardinien bekannt.

Empfohlen wird ihr Anbau in den Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Pesaro, Macerata, Perugia, Terni, Rom, Viterbo und L'Aquila. Zugelassen ist der Anbau darüber hinaus in den Provinzen Pistoia, Rieti, Pescara, Teramo, Cagliari, Nuoro, Oristano und Sassari.

Seit dem 14. Jahrhundert wird in den Marken ein Weißwein gleichen Namens in den DOC-Gebieten Verdicchio dei Castelli di Jesi und Verdicchio di Matelica fast ausschließlich aus dieser Rebsorte gekeltert. In den Gebieten Esino, Bianco dei Colli Maceratesi, Falerio dei Colli Ascolani und Lacrima di Morro d'Alba wird ebenfalls ein Weißwein mit mindestens 50 % Verdicchio-Anteil angebaut.

Die Rebsorte Verdicchio ist auch unter den Namen Bianchetta, Trebbiano, Uva Marana und viele andere bekannt. Die Synonyme benennen zum Teil die zahlreichen verschiedenen Spielarten bzw. Mutationen.

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