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Rebsorten-Portrait

Albariño

Dieser Wein besticht durch eine prägnante Säure – die chemische Verbindung, welche die Frische und das Rückgrat strukturiert – sowie eine oft spürbare Salinität. Diese salzige Note resultiert aus dem maritimen Einfluss des Atlantiks. Das Terroir, also das Zusammenspiel aus dem Mikroklima und den mineralischen Granitböden, verleiht dem Albariño eine kühle Eleganz. Trotz der hohen Luftfeuchtigkeit bleibt die Traube dank ihrer robusten Schale gesund, was zu einem Extrakt-reichen Körper führt.

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Weintraube Albariño
🍇

Aromenspektrum & Bukett

📖 Entstehung & Geschichte

Ursprünglich vermutete man eine Verwandtschaft zum Riesling, die durch Mönche im 12. Jahrhundert eingeführt wurde. Moderne DNA-Analysen belegen jedoch, dass der Albariño eine autochthone Rebsorte ist, die ihren Ursprung im Nordwesten der Iberischen Halbinsel hat. Über Jahrhunderte wurde er in kleinen Gärten kultiviert, bevor in den 1980er Jahren die Gründung der Appellation Rías Baixas den internationalen Durchbruch einleitete.

💡 Schon gewusst?

Es sollte gezielt nach Abfüllungen gesucht werden, die ein langes Hefelager (Sur Lie) hinter sich haben. Während der Wein oft jung getrunken wird, verleiht ihm der Kontakt mit der Feinhefe über 12 bis 24 Monate eine tiefere Komplexität und eine fast cremige Textur, die einen spannenden Kontrast zur lebhaften Säure bildet.

🍽️ Perfekte Genuss-Partner

Frische Meeresfrüchte wie Austern oder Percebes, Gegrillter Oktopus (Pulpo a la gallega), Sushi und Sashimi, Pikante asiatische Gerichte mit Koriander, Junger Manchergo-Käse

🌱 Ökologie & Nachhaltigkeit

In der Region wird traditionell die Pergola-Erziehung (Parrales) genutzt. Die Reben wachsen dabei auf hohen Granitpfeilern in etwa zwei Metern Höhe. Dies fördert die Luftzirkulation und hält die Trauben vom feuchten Boden fern, wodurch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gegen Fäulnis minimiert werden kann.

Aktuell vergriffen

„Aktuell haben wir noch keine Weine aus Albariño. Aber es lohnt sich, hier bald wieder vorbeizuschauen!“