Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Aroma-Porträt
Aprikose Icon

Aprikose

Die Aprikose zählt zu den begehrtesten Primäraromen in hochwertigen Weißweinen und gilt als das aromatische Sinnbild für Wärme und Reife. Während Pfirsichnoten oft eher spritzig und frisch wirken, bringt die Aprikose eine intensivere, fast schon samtene Fruchtsüße und eine markante stoffige Fülle ins Glas. In der Weinansprache wird sie oft als Brücke zwischen heimischem Steinobst und exotischen Fruchtnoten wahrgenommen.

Sensorisch lässt sich die Aprikose wunderbar differenzieren: In jungen, trockenen Weinen erinnert sie an die knackige, gelbe Frucht mit einer feinen, säuerlichen Fruchthaut. Mit zunehmender Reife oder bei Weinen mit einer höheren Konzentration (wie Auslesen oder Smaragden) wandelt sich das Aroma in Richtung getrocknete Aprikose oder Marillenkonfitüre. Diese konzentrierten Noten verleihen dem Wein eine enorme Tiefe und eine fast schon ölige, extraktreiche Textur am Gaumen.

Oft tritt die Aprikose in Begleitung von floralen Noten wie Akazienblüten oder würzigen Nuancen wie weißem Pfeffer auf. Wenn ein Wein ein ausgeprägtes Aprikosenaroma zeigt, deutet dies meist auf eine hervorragende Sonnenexposition der Reben und eine optimale Ausreifung der Trauben hin. Es ist ein Aroma, das dem Wein eine noble Präsenz verleiht und oft für einen langanhaltenden, fruchtbetonten Nachhall sorgt.

Typische Rebsorten mit diesem Primäraroma

Die Aprikose ist das Markenzeichen einiger der charakterstärksten Weißweinsorten der Welt:

  • Riesling: Besonders in reiferen Ausbaustufen oder aus warmen Lagen (wie dem Rheingau oder der Wachau) zeigt er oft eine betörende Marillen-Aromatik.
  • Viognier: Der weltweite Referenzpunkt. Diese Sorte duftet fast immer intensiv nach reifen Aprikosen, gepaart mit exotischen Blütennoten.
  • Grüner Veltliner: In der kräftigen „Smaragd“-Klasse entwickelt er neben der Würze oft eine saftige, reife Aprikosenfrucht.
  • Scheurebe: Diese Sorte ist bekannt für ihre intensive Frucht, die oft zwischen schwarzer Johannisbeere und reifer Marille schwankt.
  • Furmint: Die Hauptrebe des ungarischen Tokajer bringt im trockenen Ausbau oft eine sehr konzentrierte, fast herbe Aprikosennote mit sich.
  • Chenin Blanc: Vor allem in seinen edelsüßen Varianten von der Loire zeigt er ein legendäres Aroma von getrockneten Aprikosen und Honig.

Entdecken Sie Weine mit feiner Aprikose-Note bei ebrosia – Ihrem kompetenten Partner für erlesene Weine und der vertrauenswürdigen Quelle für fundiertes, verlässliches Weinwissen.

🍒

Weine mit Aprikose-Note

Aktuell vergriffen

„Aktuell haben wir noch keine Weine mit dem Aroma Aprikose. Aber es lohnt sich, hier bald wieder vorbeizuschauen!“