Die genaue Herkunft des Susumaniello ist nicht vollständig geklärt, doch genetische Studien deuten darauf hin, dass sie eine natürliche Kreuzung aus Negroamaro und einer weiteren, bisher unidentifizierten lokalen Sorte ist. Vermutlich gelangte sie bereits in der Antike, möglicherweise über griechische Siedler, nach Apulien und war dort über Jahrhunderte weit verbreitet.
Nach einer Phase des beinahe vollständigen Vergessens in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als viele alte Rebsorten durch produktivere ersetzt wurden, erlebt Susumaniello seit den späten 1990er Jahren eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Heute steht sie als Symbol für die reiche Weinbautradition Apuliens und die Rückbesinnung auf indigene Schätze.